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Freitag, 18. April 2008

 Ich bin mir sicher auch an diesem Tag was gemacht zu haben, wenn es mir wieder einfällt, werd ich das hier mal verbreiten!

6.5.08 16:16, kommentieren

Was für ein Theater

Donnerstag, 17. April 2008

Das GI bekommt für verschiedene Veranstaltungen immer wieder Freikarten, so auch diesemal für: Sizwe Banzi Is Dead, aufgeführt in der Brooklyn Academy of Music (BAM).

Dem Stück merkt man an, dass es schon alt ist, aus den 70er Jahren aber die beiden Schauspieler waren einfach großartig, es war die Orginalbesetzung von vor 30 Jahren, die damals für dieses Stück ins Gefängnis gekommen ist. Riesen Respekt vor den Schauspielern!

"...This engagement marks the final performances of Sizwe Banzi Is Dead by actors/co-creators John Kani and Winston Ntshona.

When South African actors John Kani and Winston Ntshona first put on Sizwe Banzi Is Dead in Cape Town in 1972, it was an act of artistic daring and personal bravery from two black men defying the rules of apartheid. Delicately balancing humor and pathos, this critically acclaimed production offers a timeless parable of the dehumanizing paradoxes of power. Ordered to leave a district because he lacks the proper permit, Sizwe trades his name for a number and begins life as a dead man, wreaking havoc with his identity and sense of right and wrong.

Undeterred by their arrest for performing Sizwe Banzi Is Dead, Kani and Ntshona staged the epic The Island (performed at BAM in Spring 2003), a revelatory work set in the infamous Robben Island prison. Created with Afrikaner director Athol Fugard, the plays garnered the performers a Tony award and international recognition for their deeply nuanced portrayal of humanity that persists in spite of travel bans and iron bars...."

Das BAM (wir waren im kleineren Haus "Harvey" ) ist toll. Ein altes Kino (jetzt eben mit Bühne), was schon am zerfallen ist, der Prozess wurde aufgehalten aber nichts erneuert, tolle Atmosphäre!!

Aber danach waren wir so fertig, ab nach Hause...

1 Kommentar 5.5.08 23:03, kommentieren

23 Jahre später

Dienstag, 15. April 2008

Nach einem eher unspektakulären Tag sind wir abends ein paar Straßen weitergegangen, auf Empfehlung von Daniel, ins Mad River, gibt wohl alles 2for1...Aber anscheinend nicht mehr, als wir kurz vor 22 Uhr rein sind (es gab vorher noch eine Veranstaltung im GI). Ich wollte einen Burger, die Küche war aber schon zu, es gab nur noch kaltes, d.h. CheeseCake zum Abendessen, na jammi!!

Aber richtig reinsitzen haben wir dann nicht mehr geschafft, halb 12 sind wir alle brav nach Hause...und dann begann der Fresstag... ...

Mittwoch, 16. April 2008

 Es ist mein Geburtstag. Und das zum 23. Mal. Na gut, muss ich durch. Das ich an dem Tag zur Arbeit muss nervt mich allerdings umso mehr.

Ich komme also an, Blumen auf meinem Tisch, ein Kuchen auf unserem gemeinsamen Essens-, Konferenz- und Arbeitstisch und ein ganz tolles Foto von einem Grafitti aus Brooklyn. Dann war Kaffee- und Kuchenzeit, und Stück für Stück kamen sämtliche Gratulanten. Von der Kathi gabs einen unglaublich leckeren Geburtstagsmuffin und später nach der Mittagspause von der Kathrin noch einen Geburtstagskuchen.

Frau Marquardt, die neue Leiterin der Sprachabteilung, hatte auch am 16.4. Geburtstag, d.h. es gab wieder was zu essen, Wein (ich hatte bestimmt 3 oder 4 Gläser und war ganz gut angeheitert) und so standen wir alle 2 Stunden in ihrem Büro! und danach erstmal anständig Mittagspause, eine Stunde lang, hahaha!!

Ja, ein bißchen gearbeitet habe ich an diesem Tag auch noch, bis es dann abends hieß, Schnitzel und Kartoffelsalat im 23. Stock des deutschen Generalkonsulats essen. Was für ein tolles Essen, von Östereichern liebevoll zubereitet!!! Dazu noch ein Bier, mit Aussicht auf das UNO Hauptgebäude, das war schon was Feines...

Und dann noch einen Absacker im "Off the Wagon", wo grade am Mittwoch Ladies Night ist und alle Drinks nur 2 Dollar kosten...spätestens danach gings mir dann doch ganz gut :D

Lieben Dank an der Stelle für sämtliche Glückwünsche, Karten und Videos :D

2 Kommentare 5.5.08 23:01, kommentieren

SoHo, Little Italy, Chinatown und ne Galerie

Samstag und Sonntag, 12. und 13. April 2008

 So es ist 20:15 und ich bin immer noch im Goethe-Institut. Ich kann gar nichtmehr ohne  nee nee, so schlimm ist es nicht. Es gibt grad ne Veranstaltung und ich kann mir nicht langweiligeres vorstellen, bin nach 5 Minuten gegangen. Und habe nun also noch Zeit Blog zu schreiben, denn nach dem Vortrag gehen wir noch was trinken. Naja und Mitternacht ist dann nicht mehr weit...

 Also, Samstag: Ines und ich waren in SoHo, Little Italy und Chinatown. WOW! Jedes Viertel ist für sich was ganz besonderes und sehr schön. Vor allem SoHo mit den sich abwechselnden Bars, Shops und Galerien ist einfach ein Traum, da fahr ich bestimmt des öfteren noch mal hin! Zwischendurch haben wir dann auch Kathrin getroffen und waren dann zusammen Burger essen, in einem schönen französischen Restaurant. Wir drei waren uns einig, es musste Burger geben. Wie lecker!!! Wor wurden sogar gefragt, wie wir das Fleisch haben wollen, medium? durch? TOLL!

Wir haben dann auch noch einen Abstecher zum "Ludlow" gemacht, eine Galerie in China Town, an der das Goethe Institut in irgendeiner Form beteiligt ist...Also wenn ihr die Bilder seht, traut ihr euren Augen nicht! Zwei winzige Räume, in dem einen nur ein Fernseher, mit komischen Zusammenschnitten aus dem internationalen fernsehen, in dem anderen Raum ein einzelnes Foto und ein Projektor, der andere Bilder an die Wand wirft. Das ganze steht dann unter "The real world"....äääh ja. Sagen wir so, ich habe das ganze einfach nicht verstanden.

Ja und abends ging es dann zu einer Galerieeröffnung. Hier gibt es täglich bestimmt 10 Neueröffnungen, das ist einfach unglaublich und das ich mal zu sowas gehe, hätte ich mir auch nicht vorstellen können, aber naja, so ist es nun mal. Bei solchen Eröffnungen gibt es auch immer kostenlos Alkohol (aber wir waren natürlich wegen der Kunst da  

Für diese Eröffnung mussten wir natürlich auch noch ein paar Klamotten kaufen gehen...die Kollektion von Sarah Jessica Parker wird hier exklusiv für neun Dollar das Stück verkauft, also ja, man kann hier ganz gut und vor allem auch günstig (und dann viel) einkaufen gehen...

Die Eröffnungsfeier war dann ok, ich hab schon Schlimmeres gesehen. Danach sind wir dann noch etwas weiter gezogen, aber die drei Vodka-Tonic haben sich schon bemerkbar gemacht!

Und am Sonntag hieß es dann: Let's go Mets!!! Ich war tatsächlich bei einem Baseballspiel, hatte zwar keine Ahnung aber es war trotzdem witzig und es gab (total überteuerte, sehr leckere) HotDogs!! Jammi!!!! Aber danach war ich einfach nur noch durchgefroren.

Der weitere Plan für die Woche sieht so aus:

heute (Dienstag) abend noch was trinken und essen gehen

Mittwoch ins deutsche Generalkonsulat zum Schnitzel essen und Bier trinken

Donnerstag zu BAM (Brooklyn Academy of Music), zu deren Stück haben wir kostenlose Karten bekommen

Freitag (wahrscheinlich) Party bei einer Freundin von Lucia (auch eine sehr nette Praktikantin hier, aber aus NY!)

Samstag: Geburtstagsfeier von Daniel,mir und dem Argentinier von letzter Woche (dessen Namen ich schon zum 10ten MAl vergesse)

Sonntag ist dann schlafen und telefonieren angesagt!

So jetzt hab ichs soweit.

 

An der Stelle Vielen Dank für alle lieben Mails und Nachrichten!!

xoxoxo 

 

3 Kommentare 14.4.08 06:31, kommentieren

Mehr feucht als fröhlich

Freitag, 11. April

Freitag, ich hatte richtig Lust zu feiern, Tanzen gehen, das ganze Programm eben. Ich bin abends also mit Ines zu Kathrin gefahren, sind dann zusammen zu Daniel gegangen, vorglühen. Es waren noch 2 Schwedinnen da, 2 Amerikanerinnen und ein ziemlich komischer Argentinier.

Und dann der komischste Typ: Der Plan war, in einen wohl momentan angesagten Club zu gehen, in den Daniel schon lange wollte. Nagut. Und dieser Typ, Sut hieß der, meinte, er bringt uns da rein, wenn wir bis halb eins da sind, weil er jemanden kennt...soweit die Theorie.

Vorglühen war sehr witzig, tolle Stimmung, tolles Bier, sehr betrunkene Amerikanerinnen

Und dann gings los. Wir sind sonstwo aus der U-Bahn ausgestiegen, so dass wir ne halbe Stunde laufen mussten und das in einem Tempo...also fit bin ich jetzt. Wir waren auch halb 1 vor dem Club, ja und weiter haben wir es an diesem Abend auch nicht geschafft. Irgendwann stand ich mit Ines alleine in der Menge, alles schob, es fing an zu regnen, das Wasser von den Regenschirmen lief mir auf den Kopf, also ein richtiger Traum. Dann wollten die Türsteher uns beide reinlassen, Ines kam mit ihrem Pass rein, meinen internat. Studentenausweis haben sie nicht akzeptiert und meinten ich solle mich jetzt an der Schlange anstellen...na super, alleine im Regen, hin und her geschoben werden, das ist schon ein Traum. *aaahhhh*

Nach ner Zeit wollte ich einfach nur noch nach Hause, war klitsch nass und hab mich da weg gedrängelt, wollte Ines schnell eine SMS schreiben, dass ich gehe und da sehe ich den ganzen Rest der Truppe, die alle nicht drin waren weil dieser Sut seinen Promoter verloren hatte... Alle durchnässt, ohne jede Partylaune. Ines kam dann zum Glück auch wieder raus, nachdem ich ihr geschrieben hatte...

Laut Ines war der Club zwar schön gemacht, gut eingerichtet, aber nur Tussen, in einem Hauch von nichts, die erstmal ewig auf der Toilette waren, um noch mal eine neue Frisur zu machen...Also nix, wo wir Studenten reingepasst hätten, aber da will ich auch nicht reinpassen.

Wir sind dann also alle nach Hause, vorher gabs noch ein Frustmenü bei McDonalds. Das war mal wieder ne Erfahrung mehr...HILFE!

3 Kommentare 14.4.08 05:39, kommentieren

Arbeit und Chelsea

So zweite Arbeitswoche: Arbeit ok, sogar mal ein bißchen was neues, nette Kollegen, noch nettere Praktikanten, daher immer schöne Mittagspausen! :D Und lecker essen kann man hier ja schon, muss ich sagen!

Aber auch hier haben wir so ne freakige Praktikantin, die tatsächlich hofft, später einen Job im GI New York zu kriegen. Es gibt aber keine Stellen, also das kann sie schon mal vergessen, sie macht auch nie Mittagspause sondern arbeitet durch (frag mich, was es bei ihr zu tun gibt, denn Kathrin hat fast nix zu tun und ist in der gleichen Abteilung) und sie möchte auch ein Einzelgespräch mit ihrer Betreuerin, damit die Betreuerin weiß, was sie nicht so alles tolles kann... was naja, Freaks gibts immer irgendwo.   

 Ansonstens wars super, dass ich öfter mal früher gehen konnte, Donnerstag war es soo warm, ich bin schön durch den Central Park geschlendert, war im Apple Store, bin jetzt auch iPod Besitzer...hab mich geärgert, dass ich keine Kamera dabei hatte. Aber auch das kommt noch, der Park ist einfach der Wahnsinn.

Ansonsten waren wir (Ines, Kathrin, Kathi und Charlotte, also fast alles GI-Leute) Mittwoch abends in Chelsea, lecker Bier trinken, was essen, sind dann noch in nen anderen Club mit toller Live-Band. (Das "Groove" kann ich an der Stelle empfehlen!!)

Man schon die zweite Woche um, nicht zu glauben. 

14.4.08 04:25, kommentieren

Erstes Wochenende - Staten Island

Freitag bis Sonntag, 4.-6. April 2008

Die erste Arbeitswoche war schnell rum, zum Glück, und schon war das erste Wochenende da...

 Freitag wollten Kathrin (Praktikantin im GI) und ich uns mit Daniel (ebenso Praktikant am GI) treffen; der ist schon länger in NYC und kennt ein paar mehr Leute als wir...ich bin also zu Kathrin ins Wohnheim, damit wir uns da alle treffen können.

Bei der Gelegenheit hab ich mir deren Wohnheim angeguckt: richtig Krankenhaus-Charme, Laminatboden (auch in den Zimmern ohne Teppich), helles Neonlich, also so wie man sich ein gemütliches Zimmer so vorstellt...Kathrin zieht nach einem Monat dort auch wieder aus, in ne WG mit zwei Musikern, na ich bin gespannt...und nun find ich mein Wohnheim schon nicht mehr soooo unnormal

 Naja aber nachdem sich Daniel nicht mehr gemeldet hat, sind wir halt zu zweit losgezogen...haben dann in der Nähe vom Washington Square auch ne schöne Bar gefunden. Super leckere Cocktails, groß und sooo stark! Nach einem haben wir nur noch gelacht und mal über unsere Erasmuserfahrungen geschnackt: JA ERASMUS IST ÜBERALL GLEICH!! (kein Studium, nur feiern und Abstürze...)

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Am nächsten Tag bin ich dann mit Ines (die einzige übrigens, die ich in diesem großartigen Wohnheim kenne) und Sophia, die Ines aus dem Flugzeug nach NY kennt, losgezogen. (Ich hoffe, ihr könnt mir folgen... ;-))

Mit der Bahn runter zum Ground Zero, dann rüber zum Hudson River, weiter zur Südspitze von Manhatten, ab auf die (kostenlose) Fähre nach Staten Island. Kurze aber tolle Fahrt, Skyline sieht trotz fehlender Türme immer noch beeindruckend aus.

Auf der Fahrt versagten innerhalb von ein paar Minuten unsere Kameras, das kann kein Zufall sein, Murphys Gesetz (irgendwann wird die üngünstigste Verkettung aller Umstände eintreten...) stimmt!! 

Und wenn wir einmal da waren, wollten wir ein bißchen Staten Island sehen...ja, und damit begann die Expedition "Staten Island". Ein netter Herr an einem Ticketschalter meinte, "nehmt den Bus 44, der fährt zur Staten Island Mall, das machen viele Touristen...." ahja, nach einer 50 minütigen Busfahrt durch ich weiß nicht wie viele Wohngebiete, hatten wir es dann auch tatsächlich geschafft...das war mehr Staten Island als wir wollten aber ok...

Die Mall war der Hammer, lecker Mittagessen, tolle Läden, 2 Std. waren schnell weg, Tasche gekauft. Und dabei haben wir nen Laden  gefunden (Delia's), auf den wurden wir, als wir wieder in Manhatten waren, gleich zwei mal angesprochen,  "wo gibt es hier denn diesen Laden, das ist ja toll" äääh ,ja , fahren sie nach Staten Island...

Naja, dann die ganze Busfahrt zurück, inzwischen wars dunkel, TOLL, dann die Skyline also auch noch mal bei Nacht!!! IRRE!

Der Sonntag, war dann mit shoppen und schlendern, so weit das bei den Menschenmassen möglich ist, verplant. Und doch, man kann hier schon shoppen...hehe.

Sehr schönes Wochenende also... 

 

 

2 Kommentare 14.4.08 04:07, kommentieren