Das GI (klingt schon nach Terrororganisation, oder?)

Dienstag, 1. April

Der erste Praktikumstag: nette Leute, sehr entspannt, zur Begrüßung gab es dann erstmal Kaffee. Dann wurde erstmal geklönt und anschließend gabs ne Führung durchs Haus, durch alle Abteilungen. In jeder Abteilung gibt es 1-2 andere Praktikanten, eine Katharina, eine Kathrin und noch eine Kristin (glaube ich). Auf jeden Fall verwirrend, aber auf jeden Fall scheinen alle sehr nett, so dass wir bestimmt auch mal was zusammen machen werden...

Ansonsten: Das GI befindet sich in einem ganz tollen Stadthaus vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts an der 5th avenue, was bei Gelegenheit auch noch alles fotografieren muss. Direkt gegenüber ist das Metropolitan Museum of Art, und als Mitarbeiterin des GI komme ich umsonst in viele Museen, was genial ist. (Das GI ist Teil der Museumsmeile)

Ansonsten ist die Arbeit eher entspannt und es gibt einige interessante Projekte, aber das interessiert hier niemanden ;-)

So weit so gut.

3 Kommentare 3.4.08 05:45, kommentieren

Der erste Tag- Manhatten und Queens

Montag, 31. März 2008 

Nachdem ich also wunderbar ausgeschlafen hatte und den ersten "Schock" über mein Zimmer überwunden hatte, gings am nächsten Morgen zum Frühstück in den Dining Room.

(Der erste Eindruck von meinem Zimmer war einfach sehr, sagen wir mal, merkwürdig. Wenn man ins Webster unten reinkommt, sieht alles furchtbar schick aus. Die Zimmer sind dann so das Gegenteil. Rohre, die aus irgendwelchen Löchern aus der Wand durchs Zimmer in den Flur laufen und die Einrichtung hat schon einen etwas älteren Charme. Ich habe auch keinen Schreibtisch, aber inzwischen habe ich mich hier in meinen geschätzten 5 Quadratmetern im 10. Stock gut eingerichtet...Danke für die tollen Bilder, Kathi!!)

Frühstück im Webster gibts immer zwischen 7:00 ud 8:45 Uhr. Morgens vor dem Fahrstuhl hab ich zufällig Ines getroffen. Wir hatten vor der Abfahrt nach NY über studivz schon mal Kontakt, weil wir beide am gleichen Tag hier angekommen sind.  Das war sehr cool, so musste ich nicht alleine frühstücken und hatte gleich jemanden zum schnacken (damit waren die nächsten 2 Stunden dann auch ausgefüllt ;-)) Das Frühstück hier ist echt in Ordnung, es gibt Cornflakes, "Brot" und auch warme Sachen wie Eier, Pancakes usw., ist halt jeden Morgen das Gleiche.

Da wir beide am nächsten Tag direkt mit dem Praktikum angefangen haben, wollten wir am ersten Tag mal unsere "Anfahrtswege" erkunden. Super war natürlich, dass wir am ersten Tag in dieser Stadt nicht alleine durch die Gegend gehen mussten, sondern uns zu zweit auf den Weg gemacht haben.

Zuerst sind wir zum Goethe Instiut, der Weg war nicht schwer zu finden und die Gegend schon schwer beeindruckend.

 Der nächste Teil der Reise führte uns dann nach Queens, in die Queens library. Das war schon "Kontrastprogramm", aber mal wieder hat sich gezeigt, wie hilfsbereit die Leute hier sind (hattest Recht, Nelli!). Wir kamen mitten in Queens an, hatten keinen Plan und schon kam jemand der uns erst den Weg beschrieben hat und als der nette Herr merkte, dass wir immer noch keinen Plan hatten, hat er uns bis zum Eingang der Bibliothek gebracht.

 Die Bibliothek war schon sehr beeindruckend, die Leute standen drinne Schlange, um an die PCs und die Ausleihe zu kommen. Außerdem sah es mehr wie in einer Buchhandlung aus, als in einer Bibliothek. Ich wollte natürlich gleich mal wieder Fotos machen, aber dann kam gleich "No photos, please!"...Na gut.

 Dann wollten wir gerne noch was essen aber es war nichts zu finden, stattdessen sind wir auf einer Art jamaikanischem Markt gelandet, sehr merkwürdig aber sehr nett, die Leute. Und um günstig einzukaufen, ist es perfekt, tolle Schuhe für 10 - 15$ und tolle andere Sachen. Wir haben dann aber doch einen Sandwichladen gefunden...

 Allerdings waren wir dann auch ganz froh, wieder in der Metro Richtung Manhatten zu sein...Damit hatten wir den Tag schon sehr schnell verbracht, dann gabs noch Dinner und dann bin ich völlig fertig ins Bett gefallen...

Und dann hieß es schon, Auf zum GI... 

3.4.08 00:49, kommentieren

Welcome to America, Miss!

Am 30.03.08 gings also los, ziemlich genau um 13.10 Uhr ging mein Flieger nach Paris, Charles de Gaulle. Ich war sowas von nervös, das erste Mal alleine fliegen und dann auch noch so weit...Aber bei Air France bin ich bei beiden Flügen genug mit Essen versorgt worden, so dass ich keine Zeit hatte, mr darüber weiter Gedanken zu machen.

Der Flug nach Paris verging ganz schnell, aber dann ging der Spaß so richtig los: Umsteigen im CDG-Flughafen. Ich hatte über 1 1/2 Stunden Zeit zum umsteigen und dachte vorher, dass ich dann noch ne ganze Zeit wieder warten muss. Aber nein, ich habe mir die Hacken abgelaufen um meinen Anschlussflieger zu kriegen. Dieser Flughafen ist sooo groß, dass er einen eigenen kleinen Zug hat, um die Leute zwischen den Terminals zu befördern. Zu allem Überfluss musste ich nochmal durch die komplette Sicherheitskontrolle.

Die nächsten sieben Stunden gab es nicht mehr viel spannendes, die halbe Zeit habe ich verschlafen, weil ich die Nacht vorher nur zwei Stunden geschlafen hatte, ansonsten gabs viel zu essen, trinken und viele Filme, wobei mich nicht einer davon interesseiert hat, und bei den Fluggeräuschen war davon auch nicht besonders viel zu verstehen. Statt dessen hab ich dann Solitär und alle anderen Spiele probiert und bei "Wer wird Millionär?" auf Englisch bin ich dann ziemlich gescheitert....

Und dann wars schon Zeit für die Landung: Bei wunderschöner Nachmittagssonne die Skyline von NY am Horizont zu sehen war schon toll. Ich habs auch versucht zu fotografieren, ist aber alles nur schwach zu erkennen.

Ein völlig genervter Einreisebeamte empfing mich dann im Flughafen, ohne Hallo und Tschüss durfte ich dann aber einreisen. Mit großem Rucksack, Tasche und Laptop gings dann los Richtung Metro und gleich vorm Flughafen hab ich eine Französin getroffen, mit der ich bis nach Manhatten gefahren bin, was schon mal sehr beruhigt hat, v.a. da wir beide Probleme mit den Fahrtickets hatten. Und dann aus der Metro, die wie so ein Schiff schaukelt, aussteigen und zwischen den Hochhäusern stehen...wow...Halb neun, also 2 1/2 Stunden nach der Landung, war ich dann endlich im Wohnheim, völlig fertig.

Fotos und weitere Einträge folgen sehr bald...

Liebe Grüße an euch alle (die das hier lesen und evtl. kommentieren)!!!

6 Kommentare 2.4.08 04:38, kommentieren